So entstand GIGA
GIGA: Gute Idee - Gemeinsamer Auftritt
Zielsetzung: «Gemeinsam sind wir stark»
Dieses Sprichwort bewahrheitet sich in ausgeprägtem Stil, wenn Gemeinden beim Internet-Auftritt zusammenarbeiten. Die Bedürfnisse der Bürger an eine moderne Art der Kommunikation mit der Gemeindeverwaltung sind überall ähnlich. Was also liegt näher, als dass Gemeinden näher zusammenrücken und so gegenüber der professionellen Web-Lösungsanbieter Stärke markieren. Einige Aargauer Gemeinden haben die Idee in die Tat umgesetzt und nebst finanziellen Vorteilen auch im gemeinsamen Aufbau und in der Pflege der Internet-Auftritte enorm profitieren können. So war es möglich, dass generelle Teile, wie der Online-Schalter, die umfassende Links-Sammlung oder der Bereich «Häufige Fragen/Was ist zu tun bei» einmal erstellt wurden und mit kleineren Anpassungen von allen Gemeinden genutzt werden konnten. Dem Erfahrungsaustausch unter den Gemeinden und dem Austausch von Ideen und Wissen wird in GIGA als besonders wichtiger Aspekt besonders gefördert und von den Partnergemeinden auch sehr geschätzt.
Hier finden Sie einen kleinen Überblick, was bereits realisiert worden ist und wie sich der Zusammenschluss «GIGA Gemeinschaft Internet-Gemeinden Aargau» weiterentwickelt:
GIGA I
von der Idee bis zur erfolgreichen Realisierung der ersten neun Gemeinden
GIGA II
weitere 20 Gemeinden, grosse und kleinere, nutzen die geleisteten Vorarbeiten
GIGA I: auf dem Weg bis zum ersten Meilenstein (abgeschlossen)
Die Gemeinden Rottenschwil und Unterlunkhofen haben im Frühling 2002 entschieden, den Aufbau eines Internet-Auftritts für die Gemeinden gemeinsam an die Hand zu nehmen. Sofort war klar, dass auch andere Gemeinden dazu eingeladen werden sollten. Das Echo war erfreulich gross.
Im Juni 2002 wurde das Pflichtenheft an neun Anbieter versandt. Die Anbieter, welche das Pflichtenheft erhielten, wurden aufgrund ihrer Referenzen von Gemeinde-Sites ausgewählt. Während den Monaten August und September 2002 erfolgte eine eingehendes Evaluationsverfahren, aus welchem die Firma Backslash aus Frauenfeld als Sieger hervorging.
Im Oktober 2002 wurde das Kick-Off mit neun Gemeinden durchgeführt, die am 31. Januar 2003 anlässlich des Festaktes «Big-Bang» ihre gemeinsam erarbeiteten und doch individuell gehaltenen Internetauftritte aufschalteten:
| Abtwil/AG | www.abtwilag.ch |
Gemeinsam mit unserem Partner, der Firma Backslash Frauenfeld (www.backslash.ch), realisieren wir unseren Internet-Auftritt.
Vorteile:
- Stärke gegenüber Lieferanten / Internet-Anbieter
- Effizienz im Aufbau: generelle Teile einmal aufbauen und neunmal nutzen
- Know-how: die verschiedenen Stärken mehrerer Gemeinden ergänzen einander gegenseitig
- Kostenvorteil: generelle Kosten werden auf neun Gemeinden verteilt = tiefere Kosten
GIGA I: Phase 2 kurzfristig - Optimierung (abgeschlossen)
Für die neun bisherigen GIGA-Gemeinden ist mit dem Aufschalten der Internet-Seite ein wichtiger Meilenstein erreicht. Sicher werden verschiedene Bewohner, Vereine, Gewerbetreibende etc. von der Qualität angetan sein und die Plattform zusätzlich bereichern. Es stehen daher Aufgaben an wie Optimierung und Ergänzung. Der Umgang mit dem CMS-Tool will geübt sein und unbeabsichtigte Crashs sind zu beheben.
GIGA I: Phase 3 mittelfristig - Sites aktuell halten (laufend)
Die gesetzlichen Bestimmungen sind einem steten Wandel unterworfen. Gerade weil wir uns bemüht haben, möglichst viel nützliche Information auf das Internet zu bringen, wird es eine dauernde Aufgabe sein, den Inhalt zu überprüfen und den sich ändernden Bedingungen anzupassen. Gerade in diesem Bereich können die GIGA-Gemeinden einander gegenseitig unterstützen.
GIGA I: Phase 4 langfristig - Sicherstellen des Technologie-Wandels
Die heute eingesetzte Technologie (CMS3 - eine noch benutzerfreundliche Nachfolgelösung der bewährten CMS2) ist auf dem neusten Stand. Es ist uns allen bewusst, dass insbesondere im Internet-Bereich alles sehr schnellebig ist. In ein paar Jahren werden wir vor die Entscheidung gestellt werden, die heutige Lösung in eine dannzumal neue Generation zu überführen. Wenn wir das für neun (oder mehr) Gemeinden gemeinsam können, verspricht dies in jeder Hinsicht Vorteile.
GIGA II: Was sich bewährt hat, soll anderen auch nützen
Bereits während dem Projekt GIGA I haben sich weitere Gemeinden für die Teilnahme interessiert. Da wir bereits weit fortgeschritten waren, bestand die Möglichkeit der Teilnahme in Phase I damals leider nicht mehr.
Mit GIGA II wollten wir eine neue Chance geben für Gemeinden, die entweder noch keine eigene Webseite haben oder aber ihre bisher statische Seite durch einen dynamischen Auftritt mit CMS (Content Management System) ablösen möchten. Diese neue Technologie hat den Vorteil, dass die Gemeinde den Internet-Auftritt mit "normalen Computer-Kenntnissen" selbständig pflegen und erweitern kann.
In GIGA II haben sich bereits 20 weitere Gemeinden für die Vorzüge der aktiven Zusammenarbeit entschieden, zwei davon sind mit dem gleichen Konzept bereits realisiert. Beachten Sie auch da, dass die Individualität hervorragend gewährleistet bleibt!
| Arni/AG | www.arni-ag.ch |
Weiteres Interessantes zu GIGA
Für die bisherigen GIGA-Gemeinden sind pro Gemeinde Kosten von ca. CHF 4'500 - 7'000 entstanden (je nach Anzahl Module). Dank teilweise gemeinsamer Pflege der Inhalte und allenfalls gemeinsamem zukünftigen Generationswechsel in die nächste Generation ist weiteres Einsparpotential gegeben.
Uebrigens, die Firma Backslash, unser Web-Partner, ist auch im E-Government Projekt CH.CH eingebunden. Daher haben wir auch da gute Anbindung und wichtige direkte Kontakte für den Weiterausbau Richtung E-Government.
